Westfalenwitze
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Ein Studienrat unterbricht einen Abituriernten: "Reden Sie nicht ins Blaue hinein. Überlegen Sie sich, was Sie sagen. Ich sage zwar auch gelegentlich eine Dummheit, aber dann überlege ich's mir wenigstens voher ganz genau."
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In einem Heidedorf ist das Westfälische Landestheater zu Gast. Ein Besucher zum anderen: "Was soll das denn: erst wirfst du mit faulen Äpfeln auf die Schauspieler und dann klatscht du so, daß sie wieder rauskommen." "Ich habe ja noch ein paar Äpfel."
In einer Gemeinderatssitzung lobt der Bürgermeister: "In den meisten Gemeindevertretungen arbeitet nur die Hälfte der Gemeinderäte, während die anderen Daumen drehen. Ich darf mit Stolz feststellen, daß es bei uns umgekehrt ist!"
Bischof Graf Galen ging eines Tages über die Königsstraße und sah, wie ein kleiner Junge sich vergeblich abmühte, die Hausschelle zu erreichen. Der Bischof sagte: "Warte, mein Junge, ich werde dir helfen", und schellte tüchtig. Da sagte der Kleine: "Jetzt müssen wir beide aber Beine machen, sonst kommen sie uns hinter die Buxe von wegen Blindemäusejagen!"
Alle paar Tage kommt der kleine Bennatz in Brilon in die Apotheke und kauft ein Schlankheitsmittel. Schließlich fragt der Apotheker: "Ist das für deine Mutti?" "Nee", sagt der Kleine, "für mein Kaninchen. Vati will es schlachten, wenn es fett ist."
Gespräch am Tag der Löhnung in einem Steinbruch in Warstein: "Du säggs, du kümmst met dienen Lauhn nich wiet?" "Nä, män nur bis in mien'n Huusingang, dao steiht miene Frugge un nimm't in Empfang."
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